Endlich wieder Heimspielstimmung: HSG Dietmannsried/Altusried empfängt TSV Friedberg

Nach drei Spielen in der Fremde dürfen die Handballer der HSG Dietmannsried/Altusried wieder vor heimischem Publikum antreten. Am kommenden Samstag um 19 Uhr empfängt die Mannschaft den TSV Friedberg. Nach sieben absolvierten Partien und 11 gesammelten Punkten zeigt sich die HSG mit dem bisherigen Saisonverlauf durchaus zufrieden – dennoch steht gegen die Friedberger eine besondere Belastungsprobe an.

Die Oberliga-Saison läuft bislang ordentlich für die Mannschaft von Trainer Patrick Haas. Nach einem gelungenen Saisonstart folgten zuletzt wechselhafte Leistungen, die aber stets auf Augenhöhe mit den Gegnern ausgetragen wurden. Beim 31:31-Unentschieden in Cham am vergangenen Wochenende zeigte das Team Moral und kämpfte sich nach Rückständen immer wieder zurück. Dennoch herrschte nach Spielende ein gewisses Gefühl der Unzufriedenheit – zu greifbar war der mögliche Auswärtssieg gewesen. Nun richtet sich der Blick aber wieder nach vorne: Mit dem TSV Friedberg wartet ein Gegner, der den HSG-Männern seit Jahren aus zahlreichen Duellen bestens bekannt ist.

Die Gäste aus dem Augsburger Raum haben bisher 6 Punkte auf dem Konto und rangieren damit im Tabellenmittelfeld. Ein Blick auf die Statistik zeigt: In dem letzten Aufeinandertreffenhatten die Friedberger oft die Nase vorn. Körperlich robuste Abwehrarbeit und ein routiniertes Angriffsspiel sind die Markenzeichen der Gäste. Für die HSG gilt es, dem Spiel des TSV mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu begegnen und das eigene Tempospiel konsequent auszuspielen. Ein Sieg würde nicht nur für Rückenwind sorgen, sondern auch die Position im direkten Vergleich festigen.

Besonderen Reiz bekommt die Partie durch das Wiedersehen mehrerer ehemaliger Friedberger: Maxi und Alex Schneider sowie Markus Bernhard trugen selbst viele Jahre das Trikot des TSV, bevor sie (wieder) im Allgäu heimisch wurden. Für sie ist das Duell mehr als nur ein Punktspiel – es ist ein emotionales Wiedersehen mit alten Bekannten und Weggefährten. „Für uns sind die Spiele gegen die alten Kameraden immer besonders“, sagt Rückraumspieler Maxi Schneider. „Aber das ändert nichts an unserem Anspruch: Wir wollen die Leistungen aus den letzten Wochen bestätigen und dem Publikum ein reizvolles Handballspiel bieten.“

Im Gegensatz zu den vergangenen Wochen kann die HSG wieder auf einige Rückkehrer im Kader bauen, was Trainer Haas mehr Optionen sowohl in der Defensive als auch im Angriff bietet. Der Fokus in der Vorbereitung liegt erneut auf einer stabilen Abwehr, die als Grundlage für schnelle Gegenstöße dienen soll. Zudem soll das Zusammenspiel im Rückraum weiter gefestigt werden, um die Qualität im Positionsangriff besser auszuspielen.

Wenn am Samstagabend um 19 Uhr der Anpfiff in der Dietmannsrieder Halle ertönt, wollen die Gastgeber an die Leistungen der bisherigen Saison anknüpfen und vor heimischer Kulisse die nächsten Punkte einfahren.